Foto: Berufsakademie Hamburg

Handwerkliche Berufe mit Abitur

Abi bedeutet Uni? Von wegen, auch das Handwerk hat viel zu bieten!

Abi in der Tasche und Fragezeichen im Kopf, was die Zukunft angeht? Neben einem Studium bietet auch das Handwerk viele spannende Perspektiven für Schulabgänger*innen, von der Übernahme eines Betriebs über die Verkürzung der Ausbildung bis hin zu einem dualen Studium.

Mit Abitur die Ausbildung verkürzen

Du überlegst, nach deinem Abschluss einen handwerklichen Beruf zu lernen? Gute Idee, denn tatsächlich bietet es viele Vorteile handwerkliche Berufe mit Abitur anzugehen. Einer davon ist die Verkürzung der Ausbildung: Wer beispielsweise eine Ausbildung als Tischler*in, Kfz-Mechatroniker*in oder Elektriker*in macht, kann mit Abitur um bis zu 12 Monate verkürzen und schneller im Beruf durchstarten.

Duales Studium im Handwerk

Du möchtest mehr? Vertiefe neben Ausbildung und betrieblicher Praxis deine (betriebs-)wirtschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem Studium. Handwerklich-technische Ausbildungen lassen sich mit einem Bachelor in „Betriebswirtschaftslehre für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“  kombinieren. Bereite dich auf verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Führungsaufgaben vor.

Studieren mit Meistertitel

Tatsächlich ist es gar nicht so selten, dass Handwerker*innen ein Studium an ihre Ausbildung dranhängen. Das macht der Meistertitel möglich, denn dieser ist dem Abitur gleichgeordnet und ermöglicht das Studium an einer Uni oder Fachhochschule. So können Azubis zum Beispiel mit dem Mittleren Schulabschluss (MSA) starten und am Ende ganz normal an einer Uni studieren.

Wenn du schon Abitur hast, kannst du dich nach deinem Gesellenabschluss entscheiden, ob du die handwerklich-wirtschaftliche Komponente mit einem Meistertitel abrunden oder deine Kenntnisse im theoretisch-fachlichen Teil in Form eines Studiums vertiefen möchtest. So oder so, dir stehen viele Wege offen.

Studiengänge im Handwerk

Wie du siehst, musst du im Zweifel gar nicht zwischen Studium oder Ausbildung wählen, denn im Handwerk lässt sich beides gut kombinieren. Besonders toll bei Angeboten wie dem Studiengang „Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ ist auch, dass sich dieser mit einer Vielzahl von Handwerksberufen kombinieren lässt – egal ob du Fliesenleger*in, Zimmerer*in oder Bäcker*in werden möchtest, das duale Studium lässt sich mit allen davon absolvieren.