Foto: amh-online / Sascha Schneider

Handwerksberufe mit Zukunft

Eine Karriere im Handwerk ist auf viele Arten möglich

Bei der Wahl des Berufs stehen natürlich deine eigenen Interessen im Vordergrund! Wichtig ist aber auch, welche Zukunftschancen, Weiterbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten es für dich gibt. Berufe im Handwerk haben hier viel zu bieten.

Als Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt gefragt – auch ohne Abitur

Im Handwerk zählt, was eine Person leisten will und weniger welchen Abschluss sie mitbringt. Auch mit dem Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA, früher Hauptschulabschluss) kannst du es weit bringen.

Als Geselle oder Gesellin, also nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung im Handwerk, bist du eine gefragte Fachkraft. Die Chancen für einen sofortigen Einstieg ins Berufsleben sind gut. Mit dem richtigen Engagement wirst du zum*zur unersetzbaren Mitarbeiter*in und echten Spezialisten, was sich meist auch in mehr Verantwortung und Gehalt auszahlt.

Umfassende Fortbildungen, zum Beispiel zum*zur kaufmännischen Fachwirt*in oder staatlich geprüften Techniker*in, ermöglichen beispielsweise Tätigkeiten im Management größerer Unternehmen.

Den Meister im Handwerk machen

Die beliebteste und auch bekannteste Fortbildung ist die zum Meister. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung vertiefen Handwerker*innen in der Meisterfortbildung zum einen die speziellen Kenntnisse ihres Gewerks und lernen zum anderen auch alles was nötig ist, um einen Betrieb zu leiten. Wer am Ende das Meisterzeugnis in den Händen hält, ist eine echte Spitzenkraft und das zeigt sich natürlich auch beim Gehalt. Als geprüfte*r Handwerksmeister*in kannst du eigene Lehrlinge ausbilden, Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen, oder dich selbständig machen und dein*e eigener Chef*in sein. Dir stehen alle Karrierewege offen, als ob du Abitur und ein Studium absolviert hättest. Denn der Meisterabschluss ist auf der Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens verortet und damit einem Bachelor-Abschluss gleichwertig.

Als höchstmöglicher Abschluss im Handwerk gilt die Weiterbildung zum "geprüften Betriebswirt (HwO)", die auf dem Meistertitel aufbaut.

Selber gründen oder ein Unternehmen leiten? So einfach geht’s im Handwerk!

In einem Betrieb mit netten Kolleg*innen zu arbeiten ist toll, aber das eigene Unternehmen zu gründen ist noch mal etwas ganz Anderes. Wo sonst kannst du deine Vorstellungen und Träume besser verwirklichen? Mit einem Meister im Handwerk stehen dir dafür gleich zwei Wege offen: Einen bereits bestehenden Betrieb übernehmen oder etwas komplett Neues aufbauen. Beides hat Vor- und Nachteile, so ist zum Beispiel ein bestehender Betrieb schon bekannt und hat einen Kundenstamm. Aber natürlich fällt es deutlich leichter dem eigenen Unternehmen einen Stempel aufzudrücken. Egal wofür du dich entscheidest, die Zukunftschancen sehen mit Meister im Handwerk bestens aus!

Wenn du mehr über die unterschiedlichen Karrierewege im Handwerk erfahren möchtest, wende dich an unsere Ausbildungsvermittler. Wir helfen dir gerne weiter!